Herzlich Willkommen bei SKATESHAPES! Wir unterstützen Sie mit Planung, Beratung und Erfahrung bei der Realisierung Ihres Skateparks. Durchstöbern Sie unsere aktuellsten Projekte und überzeugen Sie sich!

 

Skateboat Laboe

 

Etwa im Jahr 2000 hat die Gemeinde Laboe einen Skatepark im Rosengarten direkt am Hafen errichtet. In Zuge der Promenadensanierung 2015 musste die alte Betonfläche mit den Fertigteil-Rampen dann abgerissen werden. Wir wurden im Jahr 2017 mit der Neugestaltung  beauftragt. Nach einigen Diskussionen um den Standort hat unser maßgeschneidertes "Skateboat" im August 2019 nun endlich am Laboer Hafen angelegt und fügt sich hier harmonisch in sein Umfeld ein. Das Grundstück hat für einen Skatepark ein ganz besonderes Potenzial. Die Nähe zum Hafen, zum Strand  und weiteren Freizeitangeboten bietet eine einzigartige Atmosphäre und macht die Anlage auch für zufällige Besucher leicht zugänglich. Das Angebot für Feriengäste und Familien wurde mit dem Skateboat sinnvoll ergänzt. Vergleichbare Anlagen in direkter Nähe zum Strand gibt es kaum. Für viele Touristen wird das Skateboat Laboe in Erinnerung bleiben und ein weiterer Grund zur Wiederkehr sein.

 

 

Der Standort war bis zu Beginn der Bauarbeiten umstritten. Gegner des Projekts haben argumentiert, dass sich aufgrund des Skateparks ein sozialer Brennpunkt am Hafen entwickelt und konnten trotz positiver Gutachten und vorliegender Baugenehmigung einen Bürgerentscheid erwirken. Die Pro-Initiative um den lokalen Skateverein vertrat die Auffassung, dass gerade durch die Wahl eines sehr öffentlichen Standorts Vandalismus und Vermüllung verhindert werden. Außerdem wäre die Anlage gewissermaßen stets unter Aufsicht. Die Laboer haben sich im Bürgerentscheid dann auch mit großer Mehrheit für die Lage am Hafen entschieden. Neben unseren Architektenleistungen (LP 1-9) haben wir das Beteiligungsverfahren betreut, erforderliche Gutachten eingeholt, das Engagement des "Skate-Laboe" Vereins für den Standort unterstützt und bei der Beschaffung von EU-Fördermitteln mitgewirkt. Das Projekt hat über die Aktiv Region Ostseeküste eine LEADER-Förderung erhalten.

 

 

Der Entwurf berücksichtigt verschiedene Aspekte und Könnerstufen: Anfänger können sich von der Abfahrt eines seichten Gefälles, über den „Roll-In“ ins flache oder tiefe Ende langsam an die ersten „Drop-Ins“ vom Coping heranwagen. Der einfachste Drop-In ist dabei nur ca. 60cm tief. Man kann sich Schritt für Schritt steigern, bis man im „Deep-End“ ca. 170cm hinabfährt. Über die Längsrichtung des Bowls lassen sich die „Extensions“ leicht anfahren. Mit dem Speedbump in der Mitte behält man den Schwung und hat über die langen Flats genug Zeit, um sich auf die Tricks vorzubereiten. Der Bowl lässt sich auch als klassische Miniramp fahren. Die gegenüberliegenden Copings verlaufen über ca. 6m gerade. Die Transitions sind nicht zu steil, das Flat ist lang genug, damit es nicht zu hektisch wird. Die Höhe der Minirampe ist mit etwa einem Meter genau richtig für eine entspannte Session. Der Bowl lässt sich mit der „klassischen Acht“ in einer Endlosschleife fahren. Die Geschwindigkeit lässt sich über die Corners und über den Speedbump leicht halten. Die vielen unterschiedlichen Höhen, Extensions, zwei Hips und lange Copings bieten unterschiedlichste Möglichkeiten für viele Lines.

 

Die Anlage wurde in Ortbetonbauweise, teilweise im Spritzbetonverfahren ausgeführt. Der Untergrund wurde zunächst mit Schotter vormodelliert und verdichtet. Gegen Unterspülung bei Hochwasser wurde ein zusätzliches Geotextil verbaut. Auf der Schottertragschicht wurde anschließend abschnittweise die Betondecke aufgetragen. Alle Fahroberflächen wurden maschinell und in Handarbeit geglättet.

Dieses Verfahren garantiert eine lange Lebensdauer, sowie beste Rolleigenschaften und ein vermindertes Verletzungsrisiko bei Stürzen. Die massive und nahtlose Konstruktion ist extrem leise. Rollgeräusche sind aufgrund der glatten Oberfläche kaum wahrzunehmen.

 

Skate- und Bikepark Füssen

 

Der Skate- und Bikepark Füssen ist mit über 130 Metern die aktuell längste Anlage seiner Art. Wir haben die Planung in mehreren Workshops mit den Füssener Jugendlichen erarbeitet. Es gibt Bereiche für verschiedene Nutzergruppen und Könnerstufen, die durch Aufenthaltsflächen voneinander getrennt sind. Das Angebot umfasst einen kleinen Pumptrack für Kinder und Anfänger, eine 12 Meter breite Minirampe, einen mittelgroßen Street-Skatepark mit 3 Ebenen und abwechslungsreichen Obstacles, einen 1,40 - 2,10 Meter tiefen Bowl und einen etwa 800m² großen Pumptrack.

 

 

Die Verknüpfung der unterschiedlichen Einzelbereiche war von Anfang an ein wichtiger Entwurfsgedanke. Transfers, also Sprünge und Manöver von einem Bereich in den Anderen, wurden als besondere Herausforderungen speziell berücksichtigt. Aus den zwei Pumptracks lässt sich von beiden Seiten genug Schwung aufbauen, um z.B. spektakulär von der Minirampe in die Streetfläche zu springen. Auch vom Bowl aus gibt es viele Möglichkeiten Tricks in die Streetfläche zu machen. Der gesamte Park lässt sich außen herum in einer Schleife fahren.

 

 

Der Skate- und Bikepark ist im Boden eingelassen. Das schafft ebenerdige Zugänge zu den Aufenthaltsflächen und mindert Schallimmissionen. Mit dem Aushub wurde zusätzlich ein geforderter Schallschutzwall auf dem Gelände errichtet, der Platz für Zuschauer und Möglichkeiten zum Spielen bietet.

 

 

Seit der Eröffnung im November 2018 wird die Anlage von Besuchern regelrecht überrannt. Deshalb haben wir von der Stadt Füssen bereits den Auftrag für die Planung einer Erweiterung erhalten. Eine Jumpline und zusätzliche Bereiche für Zuschauer sollen das Angebot ergänzen.

 

Skatepark Deißlingen

 

Der Skatepark in Deißlingen bietet einen abwechslungsreichen Mix aus klassischen Street-Elementen auf engstem Raum. Mit dem sehr begrenztem Budget ließ sich eine Bahn mit immerhin zwei Ebenen verwirklichen. Um die knapp 170m² große Fläche optimal auszunutzen, wurde die Breite der Bahn abschnittweise an die Anforderungen der Hindernisse angepasst und variiert zwischen 4,00m und 6,30m. Das abfallende Gelände wird mit den abgestuften Ebenen aufgenommen. Trotz der kleinen Fläche bietet der Park die wesentlichen Obstacles eines Street-Skateparks in einer gelungenen und einzigartigen Kombination.

 

Skatepark Kiel-Holtenau

 

Skaten unter der Holtenauer Hochbrücke hat in Kiel eine lange Tradition. Die Banks wurden schon in der 90er Jahren befahren, als der Boden noch grob gepflastert war. 2009 hat die Stadt Kiel dann einen Teil der Fläche für die Skater asphaltiert. Zusätzlich wurden kleinere Rampen aus Beton aufgestellt. 2015 musste der Platz aufgrund von Sanierungsmaßnahmen an der Brücke dann geräumt werden.

 

Die Stadt Kiel hat uns 2018 mit der Planung zur Neugestaltung des Skateparks beauftragt. Zusammen mit dem Skate Kiel e.V., dem für die Brücke zuständigen Straßenbauamt und dem Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen (Bauherr) haben wir die bestmöglichen Vorraussetzungen für den Neubau erarbeitet. Zunächst wurde die gesamte Fläche (ca. 1300m²) mit einer speziellen Asphalt-Rezeptur für möglichst ideale Rolleigenschaften überarbeitet. An den offenen Rändern der Fläche wurden zwei größere Anlauframpen geschaffen, welche die Fahrwege optimal aufnehmen. Die alten, eingelagerten Obsatcles wurden begutachtet und mit geringem Aufwand aufgehübscht und wiederhergestellt. Zusätzlich wurden einige weitere, mobile Hindernisse aus Beton und Cortenstahl entworfen. Mit dem Skatpark unter der Holtenauer Hochbrücke hat Kiel nun einen echten Street-Plaza, der die umliegenden Skateparks ideal ergänzt.

 

Reutlingen_Bürgerpark

 

Im Zuge der Planungen für den Bürgerpark wurden Ideen zur Belebung und Steigerung der Aufenthaltsqualität erarbeitet. Ein Baustein dieser Überlegungen war die Realisierung einer Skateanlage unter Beteiligung der überwiegend jugendlichen Skater. Die Anforderung an die Planung war es insbesondere die verschiedenen Wünsche der Jugendlichen aus dem Beteiligungsverfahren mit den Gegebenheiten der Grundstücks (unterirdischen Trassen und Schächten), der bestehenden Freiraumplanung (dem u.a. festgelegten Baumraster) und den Vorgaben des Auftraggebers in einem ansprechenden Konzept zu vereinen.

 

Der Bürgerpark befindet sich mitten in der Stadt und hat dadurch einen sehr öffentlichen Charakter. Es gibt neben dem Skatepark u.a. eine Parcouranlage, ein Wasserspiel und eine große Grünfläche, die zum aktiven Aufenthalt einladen.

 

 

Die gesamte Anlage ist im Boden eingelassen und ermöglicht auf diese Weise beste Einblicke bei gleichzeitiger Abgrenzung zur Umgebung. Von diesen Einblicken profitieren sowohl die Passanten, die oft verweilen um dem Treiben in der Anlage zuzuschauen, als auch die Skater, die sich sonst selten so selbstverständlich einem Publikum präsentieren können.

 

 

Der Skatepark ist in das Baumraster des Bürgerparks integriert. Überwiegend organische Elemente fassen die Bäume ein, bilden Hindernisse für die Skater und gliedern sich stimmig in die übrige Betonlandschaft, die auch aufgrund der Baumeinfassungen einen besonderen "Flow" hat.

 

 

Der "Bowlcharakter" wird im oberen Teil mit Elementen ergänzt, die von Streetskatern genutzt werden können. Es gibt Curbs, die ganz unterschiedlich angefahren werden können, ein Flatrail, verschiedene Banks und eine Spine. Alle Hindernisse sind so angeordnet, dass sie in einer Linie nacheinander angefahren werden können. Der Entwurf wurde in den Beteiligungsveranstaltungen intensiv mit den  Jugendlichen aus Reutlingen abgestimmt.

 

Leistung: LP 1-8, Beteiligungsverfahren
Fläche Bauabschnitt: ca. 2200m²
Fläche Skatepark: ca.  500m²
Anlagentyp: Bowl/Street-Kombination
Oberfläche: geglätteter Beton mit Stahl- und Granitkanten
Gesamtkosten Bauabschnitt: ca. 1.1 Mio €
Gesamtkosten Skatepark: ca. 260.000 €

Skatepark Singen_Hohentwiel

 

Der Skatepark in Singen reiht sich im Umfeld einer Schule mit Sportanlagen, Bolzplätzen, Tischtennisplatten und Basketballkörben in ein breites Angebot von verschiedenen Freizeitaktivitäten ein.

 

 

Vor der ersten Jugendbeteiligung wurden die Skateanlagen in der Umgebung analysiert. In unmittelbarer Nachbarschaft (Radolfzell und Engen) kommen Fortgeschrittene sowie Freunde von Bowls und Transitions bereits gut auf ihre Kosten. Außerdem gibt es in Singen eine breite Miniramp, die ebenfalls eher für Fortgeschrittene gebaut ist.

 

 

In den Workshops mit den Jugendlichen wurde auch deswegen gleich klar, dass der Wunsch nach klassischen Streetobstacles und Möglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene besteht. Ein zentraler Aspekt des Entwurfkonzepts ist die Vermeidung von Fahrwegkreuzungen und die Möglichkeit sämtliche Hindernisse in einer Endlosschleife hintereinanderweg anfahren zu können.

 

 

Die gewünschten Hindernisse werden aus diesem Grund in einem langgezogenen Dreieck angeordnet, in dessen Mitte eine Grünfläche Platz findet. Neben den klassischen Bank-to-Rail und Bank-to-Curb Variationen, die standardmäßig in Skatecontests zu finden sind, gibt es Flatcurbs, ein Flatrail, verschiedene Wheeliepads, eine Bankhip, 3er-Stufen mit Handrail und Ledge, einen Speedbump, eine Bumb-to-Bump Kombination, eine sehr breite aber flache Quarterpipe für lange Grinds, eine breite Bank mit Wallextension und viel Platz zum Flat-skaten.

 

Leistung: LP 1-8, Beteiligungsverfahren
Fläche Bauabschnitt: ca. 1500m²
Fläche Skatepark: ca.  680m²
Anlagentyp: Street-Skatepark
Oberfläche: geglätteter Beton mit Stahlkanten
Gesamtkosten Skatepark: ca. 240.000 €

Skatepark Ulm_Blaustein

 

Auf Initiative des Skateboard e.V. Ulm wurde die Stadtverwaltung für Planungen eines neuen Skateparks in Ulm überzeugt. Als vorgegebener Standort wurde eine Fläche unter der Brücke des Kuhbergrings zur Verfügung gestellt.

 

 

In den Beteiligungworkshops wurde eine rautenförmige Grundfläche entwickelt. Entlang der Außenkante entsteht eine Line, die aufgrund der in den Ecken platzierten Hindernissen eine Endlosschleife ergibt. Eine große Bank mit Wallextension und Bankcurb sowie eine Quarterhip/Corner Kombination bilden die zwei Hauptanfahrtsrampen. Die stumpfen Ecken der Raute sind mit einer langen Chinabank mit Hips an den Stirnseiten und einer flachen Bankhip mit aufgesetzter Minicorner belegt.

 

 

Der innere Bereich des Entwurfs ist mit kleineren Hindernissen variabel bespielbar und wurde entsprechend der Ergebnisse aus den Jugendbeteiligungen mit einer Bump-to-Bump Kombination, einer Miniquarter mit Mannypad, einem langen Flatrail mit Streetgap, Pole-Kombo und einem Volcano bestückt.

 

 

Die Anlage bettet sich mit den aufgeschüttenen Böschungen behutsam in das landschaftliche Umfeld. Ab Anbruch der Dunkelheit ist der Skatepark bis 22:00 Uhr gut beleuchtet.

 

Leistung: LP 1-8, Beteiligungsverfahren
Fläche Bauabschnitt: ca. 1200m²
Fläche Skatepark: ca.  700m²
Anlagentyp: Street-Skatepark mit Bowl-Elementen
Oberfläche: geglätteter Beton mit Stahl- und Granitkanten
Gesamtkosten Skatepark: ca. 260.000 €

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